22. Juli 2009

unter den lenden

auf lendlichem gelende fand linde ferdi.
oh, ferdinand sieht so blendend aus.
der junge flend.
das elend kam.
linde wird es wenden!
sie streift seine lenden.
oh, wie gut er es nicht fende...
ende.

echo

menschen sind wankend. veranlasst durch die unzähligen optionen der umgebung, oder ist es seine natur selbst. naturnah. was ist natürlich. ich verhalte mich meiner natur entsprechend. unsere gesamte umgebung ist natürlich natur. die angleichung der werte auf der welt fordert die adaption der menschen.

oder kann eine zeitschrift, die verspricht zu zeigen was sexy ist, kinder verändern. ändern sie sich selbst oder nur ihre kleidung. das reflektierende hält sich mit dem absorbierenden die waage.
das altern fühlt sich an, als laufe etwas schief. nicht schräg genug kann die jugend sein.
ich prüfe mich selbst an der gesellschaft. wie gut kann ich werden, wenn die leute meiner umgebung mich nicht genau betrachten. wenn ich nur als weitere information an ihnen vorbeiziehe. keine iteration.
verkomplizieren wir uns, damit wir vielschichtiger werden. die möglichkeit aufmerksamkeit zu erlangen wird größer. ich löse mich auf, um ganz zu sein. um anzukommen. nur eigenschaften die bemerkt werden bleiben für mich vorhanden. ich stütze mich darauf. der trend legt meine person fest. warum gefalle ich dir nicht?

es zieht

"Ich genieße in vollen Zügen, dass kein Platz frei ist." [Sommer 08]

winedecanter

self construction
in arbeit
skizzen
ueberarbeitet
alles in eine form
norm
work environments
"tu doch etwas"
gegen arbeit

aus mir

räuspere
mach dich frei

ich halte augen
bis du wieder wach
appeliere an deine träume dass sie mich

es läuft aus mir heraus
bitte halt mich
fest
dass es schneller fließt
füttere
ich nähr mich
durch

durch und durch
fress ich mich

du trägst unverstanden einheiten

ich wasche
ich trinke
himmel
wenn du weinst

hast du jemals?

verglühen

ich starre ins feuer.
angeheizt durch einen windstoß steigen wir hoch. wir sind funken.
wir spiegeln uns in allen augen wieder. bis sie uns fangen wie glühwürmchen.
es fehlt an luft und wärme.
sie zehren uns aus. sie nehmen dir dein licht.
es ist ein schlechter film. er reisst und reisst.
und wenn du schaust und alles siehst, dann siehst du den riss.
du flickst den film mit deinem körper.

eine rolle

wenn pullover viel zu weit werden und man den durst verliert.
ich möchte mich verschwunden machen. dir sagen, ich möchte wandern gehn.

diese unmacht, die kinder manchmal verspüren, befängt mich immer.
ich habe angst vorm krieg. ich hasse waffen.
in einem waggon auf dem weg in die schweiz. eingekesselt von hohen bergen und balkonen mit roten blumen, schlängelt sich der zug. ich werde verschleppt.
es riecht nach allen menschen dieser welt. nur ein spalt bleibt zum atmen und schauen.
und es gibt immer etwas das dunkler ist als der schatten kahler felswände.

jede rolle des systems ist gleich groß.
aber ich mag die haut in der du steckst.